Einblick in unseren Alltag

 

2 Beispielwochenpläne

 

Montag - Im Morgenkreis haben wir über das Wochenende gesprochen und wem welches Tier am besten im Zoo gefallen hat. Als wir Wochentag, Datum, das aktuelle Wetter und den aktuellen Monat gemeinsam herausgefunden hatten, haben wir das Lied von den Monaten gesungen "Januar, Februar, März, April, die Jahresuhr steht niemals still..." Nach dem Morgenkreis sind wir auf den Spielplatz zur AWO gegangen. Dort konnten die Kinder unsere neuen Bälle ausprobieren und spielen. Nach dem Frühstück haben wir das Buch: „Keinohrküken und Zweiohrhase“ gelesen. Zum Ende des Tages haben wir die Umrisse von Kindern, die auf einer Decke lagen, mit Kiefernzapfen nachgelegt. Danach haben wir die Figuren betrachtet und das Gesicht mit Zapfen gelegt. Im Abschlusskreis haben wir uns über die Ereignisse des Tages unterhalten und sind zurück zum Platz gewandert.
 
Am Dienstag konnten wir wie gewohnt in den Tag starten. Angefangen mit dem Morgenkreis wurde zu dem Projekt der Woche, dem "Regenwurmhotel", hingeleitet. Dabei wurde auch die Frage geklärt, was Regenwürmer zum Leben eigentlich brauchen. Außerdem haben die Kinder erste Ideen genannt, wie ein Regenwurmhotel aussieht (und nein liebe Eltern es hat keinen Balkon und keinen Pool im Garten, wie ich vielleicht behauptet habe ;)). Außerdem lernten sie das Lied "Hörst du die Regenwürmer husten?". Nachdem es nach dem Morgenkreis zum Tröpfeln angefangen hat, haben wir den Bau des Hotels witterungsbedingt auf Mittwoch verschoben und sind stattdessen ans Baumhaus zum Spielen gegangen. Nach dem Frühstück wurde der erste Teil des Regenwurmbuchs vorgelesen, welches nähere Informationen zur Lebenswelt des Regenwurms gab. Danach sind wir noch zum Moosplatz gewandert und haben dort auch Abschlusskreis gemacht. 
 
Mittwochmorgen erwartete die Kinder eine neue Praktikantin am Bauwagen, die für knappe 8 Wochen unser Team im Waki bereichern wird. Im Morgenkreis wurden die Kinder auf den Bau des Regenwurmhotels vorbereitet und das Regenwurmlied wurde nochmal wiederholt. Nach dem Frühstück wurde der zweite Teil des Regenwurmbuches vorgelesen. Dabei wurden den Kindern die natürlichen Feinde des Regenwurms nähergebracht. Den Großteil des Tages verbrachten die Kinder mit dem Bau des Regenwurmhotels. Immer wieder konnten sie sich in kleineren Gruppen beim Sägen, Schrauben und Kleben beteiligen. Am Ende des Tages konnten wir stolz unser Regenwurmhotel begutachten. 
 
Am Donnerstag lag die Tagesaufgabe darin, das Regenwurmhotel zu befüllen. Im Morgenkreis fragten wir uns zunächst, welche Bodenbeschaffenheit ein Regenwurm eigentlich braucht und kamen zur Lösung, dass feuchte Erde sehr sinnvoll ist. Daraufhin befüllten wir das Regenwurmhotel mit Erde, zudem noch Sand, frischen Blättern und befeuchteten es mit Wasser. Einerseits suchten wir nach dem Morgenkreis dann Regenwürmer, andererseits begannen wir zudem mit den Vorbereitungen unseres Sommerfests und entwarfen mit den Kindern zusammen die Einladungskarten. Leider war die Suche nach Regenwürmern an diesem Tag nicht so erfolgreich, da es sehr trocken war und wir sehr tief buddeln mussten und der einfühlsame Umgang mit der Schaufel zum Ausgraben der Regenwürmer muss auch gelernt werden ;) ich hoffe die Regenwürmer verzeihen uns das! 
 
Am Freitag haben wir im Morgenkreis das Thema unseres Sommerfests („Wilder Westen“) eingeleitet. Wir besprachen, was wir mit den Kids vorhaben, was ein Cowboy trägt, was Banditen sind. Am AWO-Spielplatz machten wir dann Fotos von den Kinder-Cowboys und bemalten unsere Cowboy Tücher. Den Rest der Zeit konnten die Kinder klettern, balancieren und ihren Rollenspielen freien Lauf lassen. Zum Abschluss reflektierten wir mit den Kindern nochmal den Tag und begaben uns auf den Weg zum Bauwagen zurück. 
 
 
Am Montag gaben wir beim Morgenkreis im Tipi zunächst den endlos Ohrwurm "Cowboy Jim aus Texas" zum Besten. Den Vormittag über konnten die Kinder ihre Einladungen weiter gestalten, die Halstücher bemalen und Theresia machte mit einer Kleingruppe an Kindern ihr Rhythmikangebot mit dem Reim "Bauer bind den Pudel an". Zum Ende des Tages wurde der Vers noch einmal mit allen Kindern im Abschlusskreis wiederholt. 
 
Am Dienstag machten wir uns gleich zu Beginn des Tages auf zum Moosplatz. Dort angekommen wurden die Sitzkissen ausgepackt und wir machten den Morgenkreis. Da wir nun in Besitz eines neuen Cowboy-Buches sind, wurde gleich einmal ein Blick hinein geworfen und es wurde die Frage geklärt, wer die Cowboys eigentlich waren. Währenddessen baute Janice einen Bewegungsparcour mit Seilen, Balanciermöglichkeiten etc. auf. Danach ging es für die Kinder über den Parcour; dann machten wir eine Wanderung zur Wurzel und funktionierten diese zum Piratenschiff um. Anschließend wanderten wir weiter zur AWO, um dort zu frühstücken. Danach haben wir die Frage geklärt, was eigentlich die Aufgaben der Cowboys waren Im darauffolgenden Freispiel fanden die Kinder Federn (u.a. vom Buntspecht und Eichelhäher) welche gleich zum Abschlusskreis verwendet wurden. Mit Hilfe der Federn, eines Kiefernzapfens, Bast und einem Stein wurde das Spiel gespielt “Ein Teil ist verschwunden“.
 
Am Mittwochmorgen trafen wir uns zum Morgenkreis im Tipi und sangen zunächst unseren Dauerohrwurm „Cowboy Jim aus Texas“ :) und Claudia erzählte eine wahr/falsch Cowboygeschichte, bei der die Kinder bei jedem Fehler mit Musikinstrumenten ordentlich Krach machen durften ;). Am Vormittag hatten dann die Kinder die Möglichkeit, mit ihren Steckbriefen für das Sommerfest zu starten. Dabei versuchten wir zunächst, das Steckbriefpapier mit Wasserfarben auf "alt" zu machen. Das Papier wurde geknüllt und in Wasserfarbe getränkt ;). Außerdem fand zugleich die Infoveranstaltung für die neuen Eltern statt. Während dieser Aktionen wurde auch der alte Plastik-LKW wíeder ausgepackt und die Kinder unternahmen lustige LKW-Fahrten, buddelten Löcher und backten uns Erziehern "Alterungskuchen" (Wir waren zeitweise 1000 Jahre alt :) ). Zudem erfuhren wir auch an diesem Tag, welche Kleidung ein Cowboy eigentlich trägt und welche Utensilien ein Cowboy bei sich hat. Zum Ende des Tages hin lernte Claudia den Kindern die ersten Schritte des Square-Dances und wir spielten zum Schluss eine Runde „Kinder ertasten“. 
 
Am Donnerstagmorgen traffen wir uns alle zusammen im Tipi, um unseren Cowboy Jim zum Besten zu geben. Während des Tages bekamen die Kinder Gelegenheit zur Gestaltung der Steckbriefe. Dabei durften sie sich ihren Cowboynamen und die Lösegeldforderung aussuchen. Die anderen Kinder funktionierten währenddessen die Baumwurzeln zu Rennautos um, und lieferten sich ein spannendes Rennen. Aufgrund des schnell wechselnden Wetters mussten wir auch immer wieder spontan reagieren und beispielsweise auch während des Frühstücks spontan ins Tipi umziehen. Dort lernten wir dann auch, was es mit einer Ranch auf sich hat. Nachdem der Großteil der Kinder während des Regenwetters eh im Tipi war, bauten sie gleich dort einen Balancierparcour, welchen sie mit unserer Hilfe durchkämpften. Zudem war auch das Thema Schuhgrößen bei einigen Kids von großer Bedeutung, sodass sie alle Anwesenden nach ihren Schuhgrößen befragten. Zum Ende des Tages wurde noch einmal der Cowboy Jim gesungen und wir spielten eine Runde „Schmetterling, du kleines Ding“
 
Am Freitagvormittag bastelten wir zunächst an unseren übrigen Einladungen und Steckbriefen weiter und benützten kleinere Matschpfützen regelrecht als Badewanne, die Bäume bekamen Matschgesichter, so dass auch sie wissen, was sich eigentlich im Waldkindergarten abspielt, und wir fragten uns was es mit Brandmarken und Pferdetrails auf sich hat. Das beantwortete uns dann zum Frühstück das Cowboybuch. Danach machten wir uns auf zu einer Wanderung in den Zucheringer Wald und dabei beobachteten wir viele Schnecken und übten Rechts und Links gehen.

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